🚧🛑......Trotz der Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Corona-Pandemie ist die Grundversorgung der Lkw-Fahrerinnen und -Fahren entlang der Autobahnen in Niedersachsen weiterhin gewährleistet. Nähere Informationen über die geöffneten Tank- und Rastanlagen sowie deren Serviceangebote erhalten Sie unter: www.strassenbau.niedersachsen.de.+++.....🛑🚧

Aktuelles

Kippt das Lkw-Fahrverbot an Sonntagen und Feiertagen? Geheime Gespräche im Kanzleramt

Listen to this article
Schwoaze (CC0), Pixabay

„Tesla“ will 2020 einen E-Lkw auf den Markt bringen. Deshalb war Firmenchef Elon Musk zuletzt im Bundeskanzleramt zu Besuch. Kippt schon Bald das Fahrverbote für Sattelzüge an Sonn- und Feiertagen?

Das Lkw-Fahrverbot für Lastkraftwagen – kurz: Lkw – gilt bereits seit Mai 1956. Von 0 bis 22 Uhr dürfen demnach an Sonn- und Feiertagen keine großen Sattelzüge auf deutschen Autobahnen fahren. Laut Angaben des „ADAC“ betrifft das Lkw, die schwerer als 7,5 Tonnen sind. Dieses Fahrverbot könnte schon bald kippen. Grund dafür sind Gespräche, die im Bundeskanzleramt stattgefunden haben.

Am Donnerstag (20. Februar 2020) war Elon Musik in Berlin zu Besuch: Der Unternehmer ist Chef des Elektroautoherstellers „Tesla“ mit Hauptsitz im „Silicon Valley“, wo auch „Google“ und „Facebook“ ansässig sind. Musk war laut Angaben von Business Insider in geheimer Mission zu Besuch im Kanzleramt. Ziel war es demnach, eine Einigung über eine Ausnahmeregelung von elektrisch angetriebenen Lkw an Sonntagen und Feiertagen auf deutschen Autobahnen zu erwirken. Steffen Bilger (CDU), Staatssekretär im Verkehrsministerium, führte mit Musk und seiner Delegation ein vertrauliches Gespräch dazu.

Lkw-Fahrverbot: „Tesla“ will E-Sattelzug etablieren

Das Ministerium hat demnach „Tesla“ eine Prüfung des Anliegens zugesagt. Das „BMVI“ bestätigte auch dem Spiegel, dass über die „Stärkung der nachhaltigen modernen Mobilität“ gesprochen wurde. Hintergrund des „Tesla“-Anliegens ist, dass der Hersteller im Jahr 2020 seinen neuen E-Lkw auf den Markt bringen will. Musk hat das Modell „Semi“ bereits im Jahr 2017 offiziell vorgestellt. Der elektrisch betriebene Sattelzug gilt als Zukunftslösung: Das Fahrzeug soll innerhalb von fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und insgesamt 150.000 Euro kosten.

Bis dahin gilt es für „Tesla“ gute Argumente im Vergleich zur Konkurrenz wie „Daimler“, die ebenfalls an einem E-Lkw arbeiten sollen, zu sammeln – beispielsweise, dass E-Lkw auch an Sonn- und Feiertagen auf deutschen Autobahnen unterwegs sein dürfen. Falls Musk diese Ausnahme auf die „Tesla“-Fahnen schreiben könnte, wäre das sicherlich ein Vorteil. Frank Huster, Geschäftsführer des „Bundesverbandes Spedition und Logistik (DSLV)“ begrüßt die Bemühungen von „Tesla“: „Grundsätzlich sind wir an einer Liberalisierung der Sonn- und Feiertagsfahrverbote interessiert“, sagte er dem Spiegel. Allerdings bezeichnete Huster die Forderung ebenfalls als „politisch aussichtslos“.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Aktuelle Schwertransporte für den Tag

🚧🛑......+++......🛑🚧

Schwertransportmeldungen sind für uns wichtig

× Schwertransportmeldungen